#5437
LustDick
11 März 2024, 12:17
Zitat von: Toonz
Dachte ich früher auch mal.
Unser Erstgeborener wird dieses Jahr 3, klar ist es manchmal anstrengend, wobei er Nachts fast immer durchgeschlafen hat. Klar, man macht sich um eine Person mehr Sorgen aber wenn du nach der Arbeit heimkommst und die Kinderaugen leuchten und das Kind dich mit einem herzlichen Lächeln begrüßt macht das alles andere wett. Das Glück würde ich für nichts auf der Welt eintauschen. Am Wochende Festival oder Saufgelage? Ohnehin gar kein Bock mehr auf Kater und solchen Stress. Lieber Abends 2-3 gemütliche Feierabendbier reinorgeln und entspannen.
Allerdings ist bei 2, maximal 3 Kindern Schluss, mehr würde ich mir nicht aufbürden wollen.
Kann ich nachvollziehen und ist bestimmt sehr erfüllend, wenn man die entsprechende Lebensvorstellung hat. Mich schreckt dabei ab, dass ich mich bisher immer einfach auf neue Lebenssituationen und eigene Präferenzen anpassen konnte.
Mit Partnerin ist das immer noch möglich, aber spätestens bei einem Kind musst du deine Ressourcen (Zeit und Geld, je nachdem was man weniger hat) für mindestens die nächsten 20 Jahre voll investieren.
Sehe mich nicht das ziemlich abwechslungsreiche Leben (einigermaßen jung + gesund + genug freiem Einkommen) gegen ein einziges, sehr großes "Hobby" zu tauschen, bei dem ich wette, dass es tatsächlich meine Zweckerfüllung sein soll. Kündigen oder Hobby wechseln ist halt nicht.
Von Horrorgeschichten über hormonelle Veränderungen bei den Mullen nach der Schwangerschaft mal ganz abgesehen...
Tldr: Mir geht's grade super. Warum alles riskieren, wenn ich kein Bedürfnis nach Nachwuchs erziehen verspüre?
Dieser Beitrag wurde von LustDick am 11.03.2024 13:49:57 bearbeitet.