Ja wir habens verstanden. Du benutzt irgendein gebloatetes Tool, was die Funktionsweise des Systems vor dir versteckt.
Vielleicht lohnt sich das bei irgendwelchen Megaprojekten, aber für das was ich mache lohnt es sich wahrscheinlich nicht. Ich muss auch nix "dokumentieren". Ich bin immer dafür, mit so wenig Abstraktionsschichten wie möglich auszukommen.
Denn meiner Erfahrung nach befreien einen zusätzliche Abstraktionsschichten nicht immer davon, verstehen zu müssen, was auf niedrigerer Ebene passiert. So muss ich mit weniger Abstraktion oft weniger im Kopf haben.
Der IT-Thread
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#101 Gelöschtes Mitglied 78 30 Okt. 2021, 23:38
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#102 PRPPR 30 Okt. 2021, 23:50Zitat von: ahaha_a_gnu
Ja wir habens verstanden. Du benutzt irgendein gebloatetes Tool, was die Funktionsweise des Systems vor dir versteckt.ich arbeite mit 3 anderen Kollegen mit hochkomplexen Systemen - da wird dokumentiert.
Vielleicht lohnt sich das bei irgendwelchen Megaprojekten, aber für das was ich mache lohnt es sich wahrscheinlich nicht. Ich muss auch nix "dokumentieren". Ich bin immer dafür, mit so wenig Abstraktionsschichten wie möglich auszukommen.
Denn meiner Erfahrung nach befreien einen zusätzliche Abstraktionsschichten nicht immer davon, verstehen zu müssen, was auf niedrigerer Ebene passiert. So muss ich mit weniger Abstraktion oft weniger im Kopf haben.
Alleine schon Dinge zu dokumentieren händisch zu dokumentieren für die Kollegen wäre zu komplex.
Allleine schon , wenn ich als Fachmann alle Changes an Systemen durchführen müsste - das wäre Wahnsinn. Alleine schon die ständigen Patches ... lel ich würde nix anderes mehr machen. Das läuft ales automatisch. Schedulen -> Kunden informieren -> Monitoring dekativeren -> Backups kontollieren -> Bei VMs Snapshots erstellen , bei Hardware Firmware Updaten , system rebooten, System patchen , System rebooten und wieder in produktion nehmen.
Kann man händisch machen ... ist man halt dämllich - meine Meinung.
Selbstservice ist ausserdem King. Nur mit direkt einloggen auf Systemen und hädnisch editieren wird das nix.
Gerade das Debugging wird viel einfacher und Fehler treten seltener auf, da ja Fehler im Code gefixed werden und alle Instanzen von diesem Fix profiteren. Man kann ja sehen in welchem Schritt es knallt und step for step debuggen -
#103 Gelöschtes Mitglied 78 30 Okt. 2021, 23:57
Zitat von: PrepperJo
Alleine schon die ständigen Patches ... lel ich würde nix anderes mehr machen. Das läuft ales automatisch. Schedulen -> Kunden informieren -> Monitoring dekativeren -> Backups kontollieren -> Bei VMs Snapshots erstellen , bei Hardware Firmware Updaten , system rebooten, System patchen , System rebooten und wieder in produktion nehmen.Tja, wir haben offenbar unterschiedliche Anforderungen.
Kann man händisch machen ... ist man halt dämllich - meine Meinung.
Bei mir werden zweimal täglich per Cronjob Updates installiert (wenn es welche gibt). Das birgt das Risiko, dass mein Server dabei vollautomatisch in den Arsch geht. Das ist mir aber egal. Ging bis jetzt auch immer gut.
Ich hab auch nur eine "Instanz". -
#104 PRPPR 31 Okt. 2021, 00:02Zitat von: ahaha_a_gnu
Tja, wir haben offenbar unterschiedliche Anforderungen.aha nehmt ihr ksplice oder ähnliche Verfahren für Kernel Bugs ? wie geht ihr mit gibc Patches um ? We kriegst du dieses Asynchrone Scheduling gehändelt ? Wird denke ich bei einigen Hundert Severn ein bisschen unhandlich oder ?
Bei mir werden zweimal täglich per Cronjob Updates installiert (wenn es welche gibt). Das birgt das Risiko, dass mein Server dabei vollautomatisch in den Arsch geht.
Zitat von: ahaha_a_gnuDas ist mir aber egal. Ging bis jetzt auch immer gut.Ja - skaliert aber nicht und ist im Prinzip nicht delgierbar / nicht mangebar.
Zitat von: ahaha_a_gnuIch hab auch nur eine "Instanz".Wenn man nur einen Server hat und ne One Man Show ist , ist es egal. Wayne -
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#105 Sylvester 31 Okt. 2021, 00:04Zitat von: ahaha_a_gnu
Ich benutze seit Neuestem auf dem Server den Kommandozeilen-Texteditor "tilde". Der zeichnet sich dadurch aus, dass er normale Keybindings hat, so wie sie auch Texteditoren für die grafische Oberfläche haben: Strg+S zum Speichern, Strg+C/V für Copy/Paste, etc. Man wird also nicht mit irgendwelchen Autismuskeybindings behelligt.Als Texteditor nutze ich nano für den Notfall, und VS Code für das Tagesgeschäft. Da vi oft der einzig installierte ist, kenn ich zumindest da die Grunzkommandos.
Syntax-Heil-Leiter und Wörter-Autovervollständigung gibt es auch. Ist auch in den Standard-Debian-Repos und daher leicht zu installieren: apt install tilde. Check it out, yo! -
#106 PRPPR 31 Okt. 2021, 00:15Zitat von: Hexley
Als Texteditor nutze ich nano für den Notfall, und VS Code für das Tagesgeschäft. Da vi oft der einzig installierte ist, kenn ich zumindest da die Grunzkommandos.VS Code ist die Macht. Nur die Symbole zu fixen wegen der Powerline war a weng eckelich. -
#107 pump3 31 Okt. 2021, 00:16Zitat von: Hexley
Als Texteditor nutze ich nano für den Notfall, und VS Code für das Tagesgeschäft. Da vi oft der einzig installierte ist, kenn ich zumindest da die Grunzkommandos.Das ist erschreckend casual von dir, hätte ich nicht erwartet.
Echte Pros benutzen emacs, sonst nix. -
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#109 Messermann 31 Okt. 2021, 02:10es existiert exakt 1 ernstzunehmender Texteditor auf Konsole: vim
kthxbye -
#110 pump3 31 Okt. 2021, 11:03Zitat von: Dummy
es existiert exakt 1 ernstzunehmender Texteditor auf Konsole: vimemacs kann alles, inklusive vim,
kthxbye
somit emacs > vim.
Q.E.D -
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#113 Gelöschtes Mitglied 78 31 Okt. 2021, 12:24
Von vscode (klein geschrieben aus mangelndem Respekt) hört man ja öfter, der scheint sehr beliebt zu sein.
Aber der ist doch 1. Electron-basierte Shitware und 2. vollerSpywareTelemetrie!
Ich hatte vscode auch mal kurz ausprobiert. Und bevor ihr jetzt sagt: "üh öh du musst etzala vscodium installieren das ist ohne Telemetrie", ja, das hatte ich auch gemacht. Aber wenn man dann ein Plugin für seine Lieblingsprogrammiersprache installiert, dann ist in dem Plugin auch wieder Telemetrie drin, wie tcpdump verrät. Und bevor ihr jetzt sagt: "üh öh du musst etzala eine JSON Datei editieren und darin die Telemetrie abschalten", ja. Aber das ist doch das allerletzte, das ist doch ein klarer Fall von "Dark Patterns" und Nutzerverarschung, wie's eigentlich für proprietäre Software typisch ist. Microshart bleibt eben Microshart, auch wenn sie jetzt Open Sores machen. Wenn die Spionage nicht mal über die GUI abzuschalten geht, dann benutze ich lieber einen Texteditor, der mich nicht hasst.
Emacs hatte ich auch mal ausprobiert, war ganz lustig, aber ich hab dann nach ein paar Tagen wieder aufgehört, weil irgendwas nicht ging, und niemand konnte mir helfen. Aber dass das nicht ging lag glaube ich eher daran dass pip and apt sich irgendwie gebissen hatten und nicht direkt an Emacs. Ich habe Emacs dann jedenfalls für Zeitverschwendung befunden, aber ich kann schon verstehen dass andere Leute den gut finden. -
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#116 Gelöschtes Mitglied 7 3 Nov. 2021, 21:05
Zitat von: schnappi
Warum ist bei mir fast jede Schrift auf Youtube kursiv? War das schon immer? wtfJa ist das so? -
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