Es spricht für die Ossis, dass sie ein drohendes Holodormorchen abgewendet haben, indem sie Wurst ausm Keller paniert und Tomatensauce auf Nudeln gekippt haben. Leider sind nur Ossis mangels ihrer Innovationen in den letzten Jahrzehnten so bleed, das als Haute Cuisine hochzustilisieren. Der Chad Wessi führt ja auch nicht "Gebratener Dachhase" in seinen Restaurants.
Die AfD ist...
216 TeilnehmerUmfrage: Die AfD ist...
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eine rechtsradikale Partei 13,4%29 Stimmen
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eine Partei der bürgerlichen Mitte mit einem rechten Flügel (wie früher die CDU/CSU) 24,5%53 Stimmen
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keiner Richtung zuzuordnen, sonder patriotisch orientiert und die einzige noch wählbare Partei 29,6%64 Stimmen
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ein Verein voller Clowns 32,4%70 Stimmen
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#2641 GеIöschtеs Mitglied 40210 24 Okt. 2023, 22:01
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#2642 Gueldener Nigel 24 Okt. 2023, 22:05westler fressen doch nur zeuch aus andern ländern was wollen die überhaupt
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#2644 Gueldener Nigel 24 Okt. 2023, 22:42Zitat von: SeltenDa
Ich überlege mir schon lange, ob wir einen "Ossis gegen Wessis" bzw. "Was waren die größten Fehler an der Wiedervereinigung?"-Faden aufmachen sollten. Da könnten dann alle Vorteile und Klischees reingepackt werden.was man die westler deutlich schlechtere menschen vor allem vom charakter her und auch viel dümmer als die mitteldeutschen -
#2645 GеIöschtеs Mitglied 40210 24 Okt. 2023, 22:48
Zitat von: SeltenDa
Ich überlege mir schon lange, ob wir einen "Ossis gegen Wessis" bzw. "Was waren die größten Fehler an der Wiedervereinigung?"-Faden aufmachen sollten. Da könnten dann alle Vorteile und Klischees reingepackt werden.Zitat von: 19hundertnullerbidde machs -
#2646 Noxi 24 Okt. 2023, 22:52Zitat von: Aktion Shizokind
Todesritt der Brigade Bredow, letzte "erfolgreiche" Kavellarie Attacke im Westeuropa.
Finde das schwierig hier, das preußische Militär quasi vom alten Fritz bis Verdun, zu verallgemeinern, oder eine Gesellschaftsordnung von Barry Lindon bis zum Untertan.
Grade Sachen wie die Auftragstaktik waren sogar relativ fortschrittlich, zumindest im Kaiserreich konnte man als wohlhabender Bürger auch einen Ersatzmann stellen.
Fairerweise muss man sagen das es dem durchnittlichen GWNler in Großbritannien oder Frankreich nicht besser gegangen wäre. Was in Preußen fortschrittlich war, war die allgemeine Schulpflicht, weil der Unteroffizier muss lesen und schreiben können. Wobei natürlich die meisten GWNler östlich er Elbe dank Patrinominalgerich, in der sozialen Hierarchie leicht über den Hausschwein, aber sehr deutlich unter dem Trakhener rangiert hätten. Dem Bauern im Westen, mit eigenem Landbesitz ging es aber deutlich besser.
Für das Bürgertum war die Beamten Laufbahn glaube ich nicht ganz so attraktiv, einerseits weil der Adel bei der Berücksichtigung der prestigeträchtigen Stellen sich in erster Linie gegenseitig berücksichtigte, das Beamtentum war mehr so ein Aufstiegsversprechen für die untere Mittelschicht, die Biografie von Hitlers Vater käme hier in den Sinn, wenn viele der GWNazis, nicht so links versifft wären, dass sie nicht Mal mein Kampf gelesen haben.
Da hat man eher als Einjährig Freiwilliger den Leutnant gemacht, um darüber quasi eine gewisse Hof- und Satisfaktionsfähigkeit zu erlangen. Darum war auch alles bis zum Major quasi sowas wie ein Erasmusstudium wo man sich von den Eltern durchfüttern lassen musste. Die Idee das irgend ein gut situierter Kaufmannsdohn oder Hoferbe den Weg über eine Unteroffizierslaufbahn in den Staatsdienst angetreten wäre, ist schon ein wenig albern.
Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich, also derjeniche, der hergeht und die Scheiße baut, sehr wohl "Mein Kampf" und auch noch diverse andere Literatur über den Führer gelesen habe!
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#2647 Gueldener Nigel 24 Okt. 2023, 22:53Zitat von: Noxi
Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich, also derjeniche, der hergeht und die Scheiße baut, sehr wohl "Mein Kampf" und auch noch diverse andere Literatur über den Führer gelesen habe!hast aber anscheinend nicht die bedienungsanleitung gelesen... sonst wüsstest du...
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#2649 Noxi 24 Okt. 2023, 22:56Zitat von: Gueldener Nigel
hast aber anscheinend nicht die bedienungsanleitung gelesen... sonst wüsstest du...
Das ist tatsächlich zutreffend, ich habe "Mein Kampf" gelesen, als es noch keine kommentierte Version gab und das Buch in Deutschland gewissermaßen verboten war!
Ich bin ein echter Gangster, was willst du tun?
Dennoch bin ich ja ein aufgeklärter Mensch und weiß, dass man Adi nicht unbedingt buchstäblich beim Wort nehmen sollte, gerade zu dem, was seinen Vater betrifft, speziell seine ehrliche Meinung zu diesem, die in "Mein Kampf" deutlich von dem abweicht, was nahezu alle anderen Hitler-Biografen dazu schreiben. Dieser Beitrag wurde von Noxi am 24.10.2023 23:08:23 bearbeitet. -
#2650 Gueldener Nigel 24 Okt. 2023, 22:57Zitat von: Noxi
Das ist tatsächlich zutreffend, ich habe "Mein Kampf" gelesen, als es noch keine kommentierte Version gab und das Buch in Deutschland gewissermaßen verboten war!war das die version von reiner .w
Ich bin ein echter Gangster, was willst du tun? -
#2651 Noxi 24 Okt. 2023, 23:02Zitat von: Gueldener Nigel
war das die version von reiner .w
Nein, ein Originaldruck von 1935, den meine Uromer zur Hochzeit geschenkt bekommen hat! Dieser Beitrag wurde von Noxi am 24.10.2023 23:16:52 bearbeitet. -
#2652 Aktion Shizokind 25 Okt. 2023, 10:32
Zitat von: SeltenDa
Ich überlege mir schon lange, ob wir einen "Ossis gegen Wessis" bzw. "Was waren die größten Fehler an der Wiedervereinigung?"-Faden aufmachen sollten. Da könnten dann alle Vorteile und Klischees reingepackt werden.Es ist einfach witziger das im AfD Faden zu machen.
Zitat von: NoxiDas ist tatsächlich zutreffend, ich habe "Mein Kampf" gelesen, als es noch keine kommentierte Version gab und das Buch in Deutschland gewissermaßen verboten war!Wirklich verboten war es nie, auch heute noch kriegst du Volksausgabe im Antiquariat für nen 20er. Gefühlt hatte das damals zu Tauschbörsen Zeiten auch jeder auf dem Rechner.
Ich bin ein echter Gangster, was willst du tun?
Dennoch bin ich ja ein aufgeklärter Mensch und weiß, dass man Adi nicht unbedingt buchstäblich beim Wort nehmen sollte, gerade zu dem, was seinen Vater betrifft, speziell seine ehrliche Meinung zu diesem, die in "Mein Kampf" deutlich von dem abweicht, was nahezu alle anderen Hitler-Biografen dazu schreiben.
Unkommentiert würde ich das natürlich als guter Staatsbürger nicht lesen.
Die Darstellung in "Mein Kampf" finde ich deckt sich aber schon mit der in der Biographie Kershaws, auch wenn Hitler die häusliche Gewalt an anderer Stelle nur indirekt ein räumt. Natürlich war die Version Winklers ... Äh Hitlers geschönt, "in der Schule war ich oft Derjeniche der hin gegangen ist und und scheiße gebaut hat, weil ich zu diqq war um einen vernünftigen Realschulabschluss zu bauen" empfiehlt halt niemanden als zu künftigen Führer.
Es erinnert aber schon sehr an die Dynamik im Hause Winkler, wo Rudi sicher auch so langsam klar werden müsste was für einen arbeitscheuen Totalversager er da heran zieht. (Handy wollte grade,"arbeitsscheu"in "arabisch" korrigieren, danke GWN) -
#2653 DieguteEntevonSzechuan 25 Okt. 2023, 11:11Alle sollten mein Kampf lesen, es Schwachsinn vergleichbar mit Maos Roten Buch.
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#2654 Die neutrale Wahrheit 25 Okt. 2023, 11:20Zitat von: Noxi
Das ist tatsächlich zutreffend, ich habe "Mein Kampf" gelesen, als es noch keine kommentierte Version gab und das Buch in Deutschland gewissermaßen verboten war!Genauso verboten wie die ersten beiden Strophen des Deutschlandlieds. Kann dir jeder 16 Antifant bestätigen.
Ich bin ein echter Gangster, was willst du tun?
Dennoch bin ich ja ein aufgeklärter Mensch und weiß, dass man Adi nicht unbedingt buchstäblich beim Wort nehmen sollte, gerade zu dem, was seinen Vater betrifft, speziell seine ehrliche Meinung zu diesem, die in "Mein Kampf" deutlich von dem abweicht, was nahezu alle anderen Hitler-Biografen dazu schreiben. -
#2655 Hutnatter 25 Okt. 2023, 11:57Zitat von: unwürdigerknecht
Alernativtitel: Die Bückstücke - Schlammschieben ist Chefsache. Ein Film von Egon Kowalski. Dieser Beitrag wurde von Hutnatter am 25.10.2023 12:15:10 bearbeitet. -
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#2657 Reichskatzler 25 Okt. 2023, 17:49Zitat von: GеIöschtеs Mitglied 40210
Jetzt mal Rieltohk, wollte die AfD eigentlich wählen, aber der Monitorbeitrag hat mich jetzt davon abgebracht.
Das man es auf die wesentlichsten Fakten reduziert, hat mir bei dieser Entscheidung geholfen
Jetzt mal Rielthork, du musst deine Quellen besser prüfen.
Loth schrieb nun: „Bereits am 12. September habe ich persönlich im Sozialausschuß Stellung bezogen und eine Erhöhung der Kita-Beiträge um 60 Prozent abgelehnt. Sie war also schon vor sechs Wochen vom Tisch.“ Er habe auch nicht vor, derartiges durchzusetzen. Anderslautende Schlagzeilen seien „schlicht falsch“. Der AfD-Politiker sagte weiter: „Sie sind ebenso böswillig, da die entsprechenden Presseorgane sich nicht vor Ort erkundigt haben. Daher werde ich juristisch dagegen vorgehen.“
In Wirklichkeit habe die Kleinstadt für 2023 „keinen rechtskräftigen Haushalt“, berichtete Loth. Insgesamt sei die Finanzlage deswegen „als dramatisch einzustufen“. Sein Ziel bei den derzeit laufenden Haushaltsverhandlungen sei, daß es zu keinen Erhöhungen komme. Über eine Mehrheit im Stadtrat verfügt die AfD allerdings nicht.
Naja bei Monitor werden ja auch Prüfer für Feuerlöscher als Brandexperten ausgegeben... ach und natürlich Zeugen bestochen, wie der Focus aufgedeckt hat. -
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#2659 Reichskatzler 25 Okt. 2023, 18:05Zitat von: Stripey
Quelle: Hurenhannes Loth auf Facebook ist natürlich besser.Der Bericht war komplett gelogen, das kannst du drehen wie du willst. Es gibt keinerlei dieser Beschlüsse.
Unabhängig davon. Er verspricht Sachen, die gar nicht möglich sind und nun sind wieder die anderen Schuld? Ja, Hm. Opferrolle dies das.
Abgesehen davon sind Wahlversprechen eher eine Willensbekundung in einer Demokratie.
Spoiler
Persönliche Erklärung zur Pressekampagne: Falschaussagen zu meiner bisherigen Amtszeit
Raguhn-Jeßnitz, 24.10.2023
• Seit ca. 50 Tagen bin ich im Amt als Bürgermeister von Raguhn-Jeßnitz.
• Berichte über erfolgte Erhöhungen von Gebühren und Steuern sind falsch und werden auf juristischem Weg richtig gestellt.
• Noch in diesem Jahr soll ein rechtskräftiger, den gesetzlichen Vorgaben entsprechender Haushalt für 2024 beschlossen werden.
Seit etwa 50 Tagen bin ich Bürgermeister von Raguhn-Jeßnitz, und schon läuft eine unseriöse Pressekampagne mit massiven Falschdarstellungen.
Vorweg die wichtigste Botschaft: Es hat in meiner Amtszeit keine Erhöhung irgendeiner Gebühr oder einer Steuer in Raguhn-Jeßnitz gegeben und ich habe als Bürgermeister auch nichts dergleichen durchgesetzt. Anderslautende Presseschlagzeilen sind schlicht falsch. Sie sind ebenso böswillig, da die entsprechenden Presseorgane sich nicht vor Ort erkundigt haben. Daher werde ich juristisch dagegen vorgehen.
Zur Ausgangslage bei meiner Amtsübernahme:
Die Stadt Raguhn-Jeßnitz hat im aktuellen Jahr 2023 keinen rechtskräftigen Haushalt und befindet sich in der vorläufigen Haushaltsführung. Schon der Haushalt 2022 war von der Kommunalaufsicht beanstandet worden. Die Beanstandungen wurden nicht aufgelöst. Deshalb durften in diesem Jahr keine neuen Investitionen getätigt werden. Die Haushaltslage ist damit als dramatisch einzustufen. Ich habe mir in den ersten Tagen meiner Amtszeit eine detaillierte Übersicht erstellen lassen. Den Überblick der Finanzen habe ich bereits vor Wochen den Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates vorgelegt. Diese Transparenz ist wichtig, damit der Stadtrat nach langen Monaten ohne rechtskräftigen Haushalt weiß, wie die Finanzlage unserer Stadt aussieht. Die wichtigsten Kennzahlen und detaillierten Hintergründe erscheinen im aktuellen Amtsblatt, damit sich jeder Bürger ein genaues Bild machen kann.
Eine meiner ersten Amtshandlungen war, regelmäßige Dienstberatungen einzuführen und anzuweisen, dass alle Bürger, Ortsbürgermeister und Stadträte zügige und ehrliche Antworten auf alle gestellten Fragen bekommen. Das wird durch die Verwaltung umgesetzt.
Eine meiner ersten Aufgaben, die ich mir gestellt hatte, war: Noch in diesem Jahr, einen rechtskräftigen, den gesetzlichen Vorgaben entsprechenden Haushalt für 2024 zu beschließen. Nur so kann ich den ersten Punkt meines 5-Punkte-Planes für Raguhn-Jeßnitz zügig angehen, denn Fördermittel für Investitionen in Feuerwehren gibt es nur mit einem rechtskräftigen Haushalt. Entsprechende Förderanträge sind durch meine Initiative für die Feuerwehr in Retzau fristgerecht beim Land gestellt.
Die Aufstellung des Haushaltes für 2024 habe ich in den ersten Tagen meiner Amtszeit in Auftrag gegeben, sodass frühzeitig ein Entwurf vorlag. Die gesetzliche Folge eines nicht gedeckten Haushaltes ist die Aufstellung eines Konsolidierungskonzeptes. Darin müssen Vorschläge enthalten sein, wie der Haushalt ausgeglichen werden kann. Daraus begründet sich die Erarbeitung von Vorschlägen zur Erhöhung der Einnahmen durch die Kämmerei. Ohne Haushaltsausgleich kann uns die Kommunalaufsicht zur Auflage machen, Steuern/Gebühren zu erhöhen. Dieser erste Haushaltsentwurf mit dem Konsolidierungskonzept wurde ungeschönt in den Ausschüssen vorgestellt, um jedem Entscheidungsträger die Finanzsituation und deren Folgen offenzulegen.
Bereits am 12. September habe ich persönlich im Sozialausschuss Stellung bezogen und eine Erhöhung der KiTa-Beiträge um 60% abgelehnt. Sie war also schon vor 6 Wochen vom Tisch! Der Ausschuss verständigte sich, als vorläufige Planungszahlen die Gebührensätze der Kreishauptstadt Köthen anzunehmen. Sollten die neuen Orientierungszahlen des Landes für die Zuweisungen vom Land über das Finanzausgleichsgesetz es ermöglichen, so werde ich erneut einen Vorschlag machen, der die Gebühren stabil und den Haushalt trotzdem in Waage hält.
Als Zeitschiene für die Beschlussfassung des Haushaltes habe ich von Anfang an November als frühesten Monat genannt. Der Stadtrat hat mich im September beauftragt, ein überarbeitetes Konsolidierungskonzept im Oktober vorzulegen – das ist erfolgt, und nun geht es an die weitere Diskussion in Abhängigkeit von externen Zahlen von Land und Landkreis. Erst wenn dieser Beschluss steht, wird feststehen, ob und was von den Möglichkeiten, die die Kämmerei aufgezeigt hat, umgesetzt werden wird.
Die Diskussionen zum Haushaltsentwurf haben also gerade erst begonnen, aber wir sind damit weiter als viele andere Kommunen! Verschiedene Medien behaupten wahrheitswidrig, ich hätte als Bürgermeister Wahlversprechen gebrochen und diverse Erhöhungen durchgesetzt. Das ist blanker Unfug! Ich habe einen Anwalt beauftragt, denn verschiedene Presseberichte und insbesondere Beiträge des ARD-Politikmagazins „Monitor“ sind skandalös falsch!
Es sei die Frage erlaubt, warum Monitor nicht Beiträge erstellt, die sich mit der Frage beschäftigen, ob die Kommunen überhaupt genügend Mittel bekommen, um ihre gesetzlichen Aufgaben zu erfüllen? Das wären Beiträge mit Mehrwert für alle Politiker und Bürger! Entscheidungen über Gebühren, Steuern und Hebesätze trifft ohnehin der Stadtrat und nicht der Bürgermeister allein – wie jeder Journalist wissen sollte. Bisher gab es noch keine einzige Entscheidung zu Gebühren und Steuern in Raguhn-Jeßnitz!
Mir ist es wichtig, alle Akteure unserer Stadt in den Diskussionen um den richtigen und möglichen Weg für unsere Stadt mitzunehmen. Dass die Presse versucht, mich an den Pranger zu stellen mit Entscheidungen, die es gar nicht gibt und die ich nicht alleine treffen kann, wird mich aber von meinem Weg nicht abbringen. Dass für meine Person die Schonfrist von 100 Tagen nicht gilt und stattdessen eine Kampagne mit Falschbehauptungen losgetreten wird, möge jeder selbst bewerten. Die weiteren Haushaltsberatungen sind eine gemeinsame Aufgabe mit dem Stadtrat. Mein Ziel dabei ist, den Haushalt so zu gestalten, dass keine Option aus dem Konsolidierungspapier der Kämmerei umgesetzt werden muss.
Dennoch ist eines klar: Ohne Erhöhung der Einnahmen bzw. einen Haushaltsausgleich, wird uns der Finanzhahn für Investitionen zugedreht und Eigenanteile für Fördermittel werden nicht genehmigt. Ebenso stünden „freiwillige Leistungen“ auf der Kippe und somit droht der Kultur- und Vereinsarbeit in allen Ortschaften ein weiteres Jahr ohne Brauchtumsmittel. Dazu darf es nicht kommen – dafür bin ich nicht angetreten! Deshalb brauchen wir einen vernünftigen Haushalt, der uns in die Lage versetzt, die von mir vorgeschlagenen 13.800 Euro Brauchtumsmittel auszuschütten, damit Vereine und Brauchtum dauerhaft gefördert werden.
Für den Haushalt gelten zahlreiche gesetzliche Anforderungen, die zu erfüllen sind. Da es aktuell keine Mehrheiten in Bund und Land dafür gibt, die chronische Unterfinanzierung der Kommunen zu beenden, sind alle Kommunen in einer schwierigen Situation, die durch die Inflation weiter verschärft wird.
Landespolitische Zielsetzungen, wie die kostenfreie KiTa habe ich als Bürgermeisterkandidat nicht versprochen – sie bleiben dennoch meine politische Vorstellung, so wie ich sie im Landtag vertreten habe. Doch ohne Geld vom Land ist eine kostenfreie KiTa nicht möglich. Jeder Platz im Krippenbereich kostet bei einem 10 Stunden Betreuungsvertrag ca. 1.300 € im Monat. Davon tragen Land und Landkreis zusammen rund 750 €. Die Stadt muss die restlichen 550 € pro Kind und Monat selbst aufbringen. Die Kinderbetreuung ist somit im Haushalt der Stadt der „größte Brocken“. Das Kinderförderungsgesetz gibt den Städten die Möglichkeit, den Eigenanteil an den Kosten bis zu 100% auf die Eltern umzulegen in Form von KiTa-Kostenbeiträgen. Eine höhere Beteiligung des Landes oder des Landkreises an den KiTa-Kosten ist nicht zu erwarten. Als Mitglied des Kreistages weiß ich, dass das Minus des Landkreises aktuell bei ca. 25 Millionen Euro liegt. Die Belastung unserer Stadt durch die Kreisumlage wird im kommenden Jahr erneut steigen. Auch diese Zahlen gilt es noch abzuwarten.
Aktuell liegt der monatliche KiTa-Beitrag in der Kategorie Kinderkrippe bei einer täglichen Betreuungszeit von 10 Stunden in Raguhn-Jeßnitz bei 190,00 Euro. Im Vergleich zum landesweiten Durchschnitt von 217 Euro sind das 27 Euro weniger!
Wir werden im kommenden Jahr eine der modernsten Kindertageseinrichtungen in unserer Stadt eröffnen. Dafür haben wir mehrere Millionen aufgewendet. Was die KiTa-Gebühren unter der aktuellen finanziellen Lage angeht, so wird der Stadtelternrat angehört und die Meinung der Eltern wird für mich Maßgabe meiner Stimme im Stadtrat sein. Was die Kommunalaufsicht dann macht, liegt nicht in meiner Hand.
Lassen Sie sich also nicht durch eine unfaire Kampagne in die Irre führen. Dass seit Amtsantritt viele Augen auf mich gerichtet sind, ist mir klar. Dass grundlegende journalistische Standards offenbar in meinem Fall nicht gelten, ist zwar traurig, aber ich lasse mich davon nicht unterkriegen!
Abschließend darf ich noch verkünden, dass ein Bewilligungsbescheid für Zuwendungen vom Land für kleine Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen an Feuerwehrhäusern vorliegt. Dafür hatte ich mich direkt nach der Wahl eingesetzt. Ein erster Erfolg mit dem wir in den Feuerwehren Marke, Priorau, Raguhn und Jeßnitz konkrete Sofortmaßnahmen umsetzen können. In den nächsten Jahren werden wir dann in größere Projekte investieren. Dafür brauchen wir – wie oben schon erläutert – aber einen Haushalt. Daran arbeite ich weiter – für unsere Stadt Raguhn-Jeßnitz!
Bitte teilen Sie diese Erklärung und helfen Sie mit, dass der Kampagne gegen Ihren Bürgermeister Fakten entgegengesetzt werden. Dafür bedanke ich mich herzlich!
Ihr Bürgermeister Hannes Loth
Monitor wird ja diese Aussagen jetzt bestimmt in der Luft zerreißen... was passieren wird: Dieser Beitrag wurde von Reichskatzler am 25.10.2023 18:15:28 bearbeitet. -
#2660 Aktion Shizokind 25 Okt. 2023, 18:34
Zitat von: Reichskatzler
Naja das ist aber auch die selbe Junge Freiheit die aus Chrupallas Panik Attacke ein links extremistisches Attentat gemacht hat, weil sie entweder zu blöd war den Arztbericht zu lesen oder man da weiß das deren Leser zu blöd sind andere Quellen zu Rate zu ziehen...
Jetzt mal Rielthork, du musst deine Quellen besser prüfen.
Loth schrieb nun: „Bereits am 12. September habe ich persönlich im Sozialausschuß Stellung bezogen und eine Erhöhung der Kita-Beiträge um 60 Prozent abgelehnt. Sie war also schon vor sechs Wochen vom Tisch.“ Er habe auch nicht vor, derartiges durchzusetzen. Anderslautende Schlagzeilen seien „schlicht falsch“. Der AfD-Politiker sagte weiter: „Sie sind ebenso böswillig, da die entsprechenden Presseorgane sich nicht vor Ort erkundigt haben. Daher werde ich juristisch dagegen vorgehen.“
In Wirklichkeit habe die Kleinstadt für 2023 „keinen rechtskräftigen Haushalt“, berichtete Loth. Insgesamt sei die Finanzlage deswegen „als dramatisch einzustufen“. Sein Ziel bei den derzeit laufenden Haushaltsverhandlungen sei, daß es zu keinen Erhöhungen komme. Über eine Mehrheit im Stadtrat verfügt die AfD allerdings nicht.
Naja bei Monitor werden ja auch Prüfer für Feuerlöscher als Brandexperten ausgegeben... ach und natürlich Zeugen bestochen, wie der Focus aufgedeckt hat.



