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CEO_von_MTU (2014 - 2022)
12 Jan. 2023, 10:41
Zitat von: Birdlawyer-24/7 reloaded
900000 zu finanzieren auf 30 Jahre/ 40 Jahre 2.86 %, heißt 3800€/3200€ pro Monat, da geht mal locker ein Gehalt für flöten, da kann man dann mal kalkulieren wie viel Restlebenszeit man braucht um mit dem Geschäft noch im Plus zu landen. Plus etwaige Instandhaltungskosten.
Die Sinnvolle Kalkulation wäre die Finanzierungskosten mit dem Ansparen einer Etf Rente aus dem was man durchs nichtfinanzieren spart.
Imho werden die Immobilien Märkte aber momentan noch durch die Kriegs bedingte Stagflation gestützt also, im Endeffekt verliert das Geld an Wert durch Inflation, die Märkte stagnieren durch die Folgen des Kriegs, Immobilien sind noch durch Niedrigzinsen auf gebläht. Hab keinen hohen Wirtschafts Ihkuh, Investitionen was weiß ich Koks, Nutten, Gold?
Daher halt die Kalkulation, dass es recht sinnlos ist zuviel Geld in eine Wohnimmobilie zu binden, Ranger brauchst du auch nicht für Holz im Wald, das machst du mit nem gemieteten Anhänger aus dem Baumarkt.
Sag ich ja. Gibt aber versch. Privatrenten. Ob da ETF gerade ratsam ist?
Immobilie für Eigennutzen ist halt gut, weil du die nach deinen Wünschen gestalten kannst. Bevor man sich in Details verliert: Mir geht es nur darum, dass man nicht auch noch die letzten Anreize nimmt, neue Wohnungen und Häuser zu bauen. Die Situation ist wirklich dramatisch für Normalverdiener mit Familie, insbesondere in städtischen Regionen. Also nicht noch künstlich das Vererben erschweren.
Zitat von: Birdlawyer-24/7 reloaded
Ja beim Vermietergame ist halt ein Faktor wie gut du darin bist den Sanierungskram am Fiskus vorbei zu bewältigen, da hilft es halt wenn dein Haupthewerbe es sowie so notwendig macht hin und wieder ein Dutzend polnische Spargelstecher ins Land zu schleusen, man unterschätzt das auch immer wieviel Schwarzgeld im Spargel steckt.
Ja auf jeden Fall, aber so ne Firma hat doch kaum wer. Und wenn du irgend nen random dude das schwarz machen lässt, dann hast du halt auch entsprechende Ansprüche, wenn er grob pfuscht.
Zitat von: Birdlawyer-24/7 reloaded
Generell muss man halt abwägen, gute Wohnungen an ein solventes Klientel zu vermieten, erfordert halt eine höhere Investition in die Immobilie ihre Lage und ihren Erhaltungszustand, ein entsprechend klagefreudiges Studienratpärchen kann auch überraschend teuer werden. Das untere Preis Segment bietet nicht nur Nachteile, die schrullige Alte mit den drei Australian Shepherds findet halt so schnell nichts anderes und hält die Füße still, Harzer sind überraschend gleichgültig bezüglich Miethöhe solange es vom Amt gezahlt wird, bei der ersten Verzögerung sollte man auch beim Amt vorstellig werden, dass man die Miete in Zukunft direkt vom Jobcenter erhält. Beim Thema Mietnomaden muss man halt juristisch auf Zack sein, da darf man sich nicht zu Schade sein, ein bisschen Assi zu werden, Vermieterpfandrecht, Räumung nach Berlinermodell, man wundert sich halt wieviel Geld teilweise bei so Menschen für Unterhaltungselektronik da ist.
Jo das stimmt. Aber sowas will doch kein normaler Mensch. Normale Menschen schaffen 40 Stunden + X in der Firma und haben dann keinen Nerv mehr sich juristisch mit ein paar Asis oder Studienräten zu bekriegen. Da steck ich mein Geld doch lieber in Blackjack und Nutten. Und das ist halt beschissen, wenn es eh schon zu wenige Buden gibt.
Zitat von: Birdlawyer-24/7 reloaded
Hab selbst noch nie wirklich zur Miete gewohnt... Gegen Vonovia und so Rechtsschutz ist da hilfreich, die werden sicher kalkulieren ob sie es auf einen Prozess ankommen lassen.
Ja, da reicht dann oft auch drohen. So kam ich aus einigem Terror raus. Schon ne Haftpflicht, die alles deckt hilft gegen die. Weil die wollen nur Geld rauspressen. Die behaupten, du hättest den Kühlschrank kaputt gemacht weil da n kleiner Riss irgendwo sei und das wäre irreparabel. Wenn du ne Haftpflicht hast sagt die: Gut, zahlen wir. Gib Rechnung. Und damit ist das Thema gegessen, denn die kriegen da nur den Zeitwert und der Aufstand sich mit denen auseinanderzusetzen ist es nicht wert, also wirds einfach fallengelassen.
Hu-ren-söhne. Ich schwörs dir. Aber war nicht Vonovia, sondern ne andere Gesellschaft.
Zitat von: Birdlawyer-24/7 reloaded
Aber 60.000 mit 30 ist nicht so Utopisch, schnelles Studium, echter Beruf, grad zb als Lehrer kannst du zu einem Gewissengrad den Studenten Lifestyle lange weiter fahren. Rechne das was du so, plus Freundin aus Denken, in 10 Jahren an Miete gezahlt hast hoch, da wär wahrscheinlich sogar Porsche drin.
Der hat nen M.Sc. und war zwar schnell fertig, aber hier in der Region gibts nicht wirklich die Jobs, wo du dich in kurzer Zeit so hoch lutschen kannst. Der hat einfach brutal gebuckelt und sparsam gelebt.
Klar, 10 Jahre und so Miete - aber jetzt vergiss nicht, dass du da noch einiges an Kosten abziehen musst, was der Vermieter in der Zwischenzeit so in die Instandhaltung gesteckt hat. Ist immer noch viel Geld, aber die Bude wurde ja auch irgendwann mal für viel Geld gebaut. Man kann sich ja auch alternativ überlegen, was wäre, wenn man dieses Geld für den Bau stattdessen in nen ETF gesteckt hätte oder aufs Festgeld als es noch vernünftige Zinsen gab. Oder halt die Rente, oder oder oder - Finanzexperten hier?
Zitat von: Birdlawyer-24/7 reloaded
Hab wirklich keine dynastischen Ziele, Freiwilligkeit im Bereich Steuer, führt aber Erfahrungsgemäß zu einem starken Einbruch der Steuereinnahmen, vertrau mir da spreche ich aus Erfahrung.
Neee nicht Freiwilligkeit wie viel Steuern man zahlt. Sondern wie viel man verdient. Jemand der mehr verdienen will und entsprechend in seine Bildung investiert und hart arbeitet, sollte immer mehr haben, als jemand der das nicht will. Und wie gesagt, ich seh mich da im Mittelfeld und gönne denen, die härter arbeiten auch mehr zu besitzen.
Einfaches Beispiel: Als ersten Dschopp hatte ich ne Prämie. Das war nicht viel, weil erster Dschopp und ich ja als Inschenjöhr geschafft hatte. 5.000 € brutto im Jahr. Da kommt dann im Quartal von 300 € an, weil man entsprechend mehr Steuern zahlt. Ahjo und ein mal gabs glaub 700 statt 300. Müsste den alten Wisch rausholen, aber du kriegst 700 brutto mehr und raus kommt dabei 280 z.B. weil du stärker besteuert wirst.
Dafür dann jede Woche Überstunden klotzen? Gans ellich, als ich aus der Probezeit raus war, hab ich das immer stärker reduziert. Ja, drecks Firma und so, schon klar: Aber hat ja auch a weng was mit der Steuer zu tun, dass da viele keinen Bock haben, sich aufzureiben, wenn so wenig effektiv bei einem davon hängen bleibt.
Zitat von: Birdlawyer-24/7 reloaded
Joa es geht weniger darum, den Unterschied zwischen Ingineur und Klempner zu beseitigen, sondern mehrfache Millionäre und Billionäre in die Pflicht zu nehmen um hier wieder ein vernünftiges Rentensystem zu haben. Das ist ja der Trick bei der ganzen Steuersenkungsrethorik, wenn zb Werbung für eine Anschaffung des Soli gemacht wird den nur die top 3,5% tatsächlich zahlen. Beispiel wenn du die Sozialabgaben um 10% senkst und die Steuern dafür 10% hebst, betrifft das im Endeffekt nur Besserverdiener und Beamte und du hättest Netto deutlich mehr im Staatssäckel.
Hört sich erstmal gut an. Nur was machen dann diese Besserverdiener? Meddl off, ich wohn jetzt in der Schweiz oder in Irland. Beamte natürlich nicht, aber die trifft das nie! Weil die entsprechende Gehaltsanpassungen kriegen. Immer. Der Staat hat ein Interesse daran, dass die Beamten weiterhin von ihm abhängig sind und nicht mucken, egal wie dämlich die Scheiße ist. Und viele Prozesse beim Staat sind gewolltermaßen ineffizient bis schwachsinnig.
Zitat von: Birdlawyer-24/7 reloaded
Klar niemand will staatliche Geldverschwendung subventionieren, aber Steuersenkungen heißt ja nicht zwangsläufig das der Staat effizienter wird, es heißt aber häufig das bei wichtigen staatlichen Grundfunktionen gespart wird, Gesundheit, Bildung etc.
Ja, so läuft es jetzt. Weil an den Reglern Leute sitzen, die das nicht juckt. Und wer die Diskussion anstößt, unsere Prozesse mal zu modernisieren, ist mir völlig egal. Wenn die Partei Arschficken für mehr Jungfräulichkeit (AfmJ) heißt, mir gleich. Was mit dem Geld dann gemacht wird, ist erstmal egal. Man könnte ja z.B. auch erstmal das Gesundheitssystem verbessern, Altersheime, KiTas, ... was vernünftiges halt.
Zitat von: Birdlawyer-24/7 reloaded
Wenn du ne Strategie kennst das nicht wie bei den letzten Reformen am falschen Ende gespart wird, oder wie man Politiker daran hindert sich nicht ständig die Diäten zu erhöhen, bitte her damit
Das handhabe ich wie die Klimaforderer: Ich bin hier um zu fordern, nicht um Lösungen zu schaffen. Dafür sind andere verantwortlich.
OK, Spaß beiseite: Natürlich kann einer alleine nicht jeden Prozess im Staat auf Vordermann bringen. Ich hätte Beispiele für Kleinigkeiten aber selbst die hängen ja wieder an anderen Kleinigkeiten, weshalb man hier ZUSAMMENarbeiten muss. Das ist wie in jeder Firma auch. Da kommt der CEO und sagt: das muss schneller gehen! Prozesse kürzen. Dann muss erstmal mit allen ausgekaschpert werden, ob das so machbar ist. Aber ohne dass ständig über alle Abläufe nachgedacht wird, diskutiert, Auseinandersetzungen geführt werden, steuern wir immer tiefer in den Verwaltungssumpf.
Erinnert mich an alte und neue Firma: Beide haben Vertriebsprozesse. Bei der einen Firma musste ich die Angebote am Kopierer ausdrucken, von 1-3 Leuten unterschreiben lassen je nach Wert, dann wieder einscannen und im ERP hinterlegen. Bei der neuen Firma schick ich dem Chef das per Mail und er schreibt "OK" oder eben nicht. Ich glaub bei der alten Firma wird immer noch gedruckt und gescannt, weil der Vertriebschef keinen Bock hat das System umzustellen. Da lieber die paar Jockel rumrennen lassen. So isses doch bei unserm Staat auch. Und je länger das geht, desto verworrener und schwieriger wird es, das ganze zu Entwirren. Aber umso nötiger wirds halt auch.
Egal. Lieber noch einen Queer-Beauftragten einstellen und eine Ministerin für Dingsbums.