Typischer Ablauf:
1. Langjähriger, fähiger Mitarbeiter verlangt mehr Geld.
2. Wird abgelehnt: "Mimimi, wir zahlen genug, dann kommen ja die Anderen auch, geht nicht, wir reden irgendwann nochmal drüber."
3. Er sieht sich anderswo um, kündigt und ist weg.
4. Schockstarre und Wut über diesen treulosen Verrat. Stelle bleibt erstmal unbesetzt. Kollegen, die die Mehrarbeit abfangen müssen, sind sauer. Seine Erfahrungen fehlen. Ggf. haut nochmal wer ab.
5. Leitung ist stolz, man hat sich nicht erpressen lassen. Firma ist so toll, da kommen sicher jemand Neues, genauso fähig und nicht so aufmüpfig. Aber billiger, da noch nicht so eine lange Betriebszugehörigkeit.
6. Freie Stelle wird endlich auf dem Arbeitsmarkt ausgeschrieben, zu bisherigen Konditionen.
7. Große Enttäuschung: Melden sich nur Leute, die nicht den Anforderungen entsprechen.
8. Nochmal veröffentlichen. Gleiches Resultat.
9. Stelle wird nochmals ausgeschrieben. Diesmal zu den Konditionen, die der alte Mitarbeiter gefordert hatte.
10. Es wird schließlich wer eingestellt, der auch nicht mehr kann als sein Vorgänger (aber mehr bekommt) und eingelernt werden muss.
Typischer Ablauf:
1. Langjähriger, fähiger Mitarbeiter verlangt mehr Geld.
2. Wird abgelehnt: "Mimimi, wir zahlen genug, dann kommen ja die Anderen auch, geht nicht, wir reden irgendwann nochmal drüber."
3. Er sieht sich anderswo um, kündigt und ist weg.
4. Schockstarre und Wut über diesen treulosen Verrat. Stelle bleibt erstmal unbesetzt. Kollegen, die die Mehrarbeit abfangen müssen, sind sauer. Seine Erfahrungen fehlen. Ggf. haut nochmal wer ab.
5. Leitung ist stolz, man hat sich nicht erpressen lassen. Firma ist so toll, da kommen sicher jemand Neues, genauso fähig und nicht so aufmüpfig. Aber billiger, da noch nicht so eine lange Betriebszugehörigkeit.
6. Freie Stelle wird endlich auf dem Arbeitsmarkt ausgeschrieben, zu bisherigen Konditionen.
7. Große Enttäuschung: Melden sich nur Leute, die nicht den Anforderungen entsprechen.
8. Nochmal veröffentlichen. Gleiches Resultat.
9. Stelle wird nochmals ausgeschrieben. Diesmal zu den Konditionen, die der alte Mitarbeiter gefordert hatte.
10. Es wird schließlich wer eingestellt, der auch nicht mehr kann als sein Vorgänger (aber mehr bekommt) und eingelernt werden muss.
Gibt noch die Variation, dass man einen Teil (den komplizierten) an einen Dienstleister vergibt, dann kostet es halt nochmal deutlich mehr. Dafür kann die Stelle zu den alten Konditionen besetzt werden.
Gibt noch die Variation, dass man einen Teil (den komplizierten) an einen Dienstleister vergibt, dann kostet es halt nochmal deutlich mehr. Dafür kann die Stelle zu den alten Konditionen besetzt werden.
Und man muss dem Dienstleister noch eine Fußmassage versprechen, damit er sich überhaupt zeitnah um irgendwas kümmert.
Kommentare

Pumpernickel und Toonz"Better fit overall" aka "Im Bewerbungsgespräch gelogen, dass sich die Balken biegen" aka "Sich gut verkauft"

Pumpernickel und unwürdigerknecht1. Langjähriger, fähiger Mitarbeiter verlangt mehr Geld.
2. Wird abgelehnt: "Mimimi, wir zahlen genug, dann kommen ja die Anderen auch, geht nicht, wir reden irgendwann nochmal drüber."
3. Er sieht sich anderswo um, kündigt und ist weg.
4. Schockstarre und Wut über diesen treulosen Verrat. Stelle bleibt erstmal unbesetzt. Kollegen, die die Mehrarbeit abfangen müssen, sind sauer. Seine Erfahrungen fehlen. Ggf. haut nochmal wer ab.
5. Leitung ist stolz, man hat sich nicht erpressen lassen. Firma ist so toll, da kommen sicher jemand Neues, genauso fähig und nicht so aufmüpfig. Aber billiger, da noch nicht so eine lange Betriebszugehörigkeit.
6. Freie Stelle wird endlich auf dem Arbeitsmarkt ausgeschrieben, zu bisherigen Konditionen.
7. Große Enttäuschung: Melden sich nur Leute, die nicht den Anforderungen entsprechen.
8. Nochmal veröffentlichen. Gleiches Resultat.
9. Stelle wird nochmals ausgeschrieben. Diesmal zu den Konditionen, die der alte Mitarbeiter gefordert hatte.
10. Es wird schließlich wer eingestellt, der auch nicht mehr kann als sein Vorgänger (aber mehr bekommt) und eingelernt werden muss.


panic, Kazoo, Pumpernickel und 4 andere1. Langjähriger, fähiger Mitarbeiter verlangt mehr Geld.
2. Wird abgelehnt: "Mimimi, wir zahlen genug, dann kommen ja die Anderen auch, geht nicht, wir reden irgendwann nochmal drüber."
3. Er sieht sich anderswo um, kündigt und ist weg.
4. Schockstarre und Wut über diesen treulosen Verrat. Stelle bleibt erstmal unbesetzt. Kollegen, die die Mehrarbeit abfangen müssen, sind sauer. Seine Erfahrungen fehlen. Ggf. haut nochmal wer ab.
5. Leitung ist stolz, man hat sich nicht erpressen lassen. Firma ist so toll, da kommen sicher jemand Neues, genauso fähig und nicht so aufmüpfig. Aber billiger, da noch nicht so eine lange Betriebszugehörigkeit.
6. Freie Stelle wird endlich auf dem Arbeitsmarkt ausgeschrieben, zu bisherigen Konditionen.
7. Große Enttäuschung: Melden sich nur Leute, die nicht den Anforderungen entsprechen.
8. Nochmal veröffentlichen. Gleiches Resultat.
9. Stelle wird nochmals ausgeschrieben. Diesmal zu den Konditionen, die der alte Mitarbeiter gefordert hatte.
10. Es wird schließlich wer eingestellt, der auch nicht mehr kann als sein Vorgänger (aber mehr bekommt) und eingelernt werden muss.


Pumpernickel und SeltenDa