#6349
Quasimodo
3 Jan. 2025, 10:23
Zitat von: Stricher Gerd
Ich würde einen hohen Freibetrag festlegen, zb 15 Mio Euro, und alles darüber mit 95% besteuern, ja. Wenn die Welt das nicht tut läuft sie automatisch in eine Dystopie. Diese wird dann vielleicht irgendwann blutig vom Volk niedergeschlagen, so wie es in der Geschichte immer war, aber vielleicht kann man es ja einmal besser machen.
Auch wieder Blödsinn, gehe ich gerne drauf ein bevor es noch jemand glaubt. Einfach weil's Spaß macht!
1. wurde Vermögen schon mal besteuert
2. hindert es Verantwortung für Unternehmen, wenn man sie nicht selbst besitzen darf (bzw. nur bis zu Betrag X). Sieht man gut am Staat, Politiker treffen kurzfristige, eigennützige Entscheidungen zum Nachteil der Zukunft des "Unternehmens". Siehe der Klassiker (Tragik der Allmende), keinem gehört sie, keiner pflegt sie, alle ziehen möglichst kurzfristige Vorteile daraus und grasen alles ab
3. Gibt es kein leistungsloses Einkommen jenseits vom Staat. Auch Anlegen von Geld will gelernt sein.
4. Angelegtes Geld ist investiertes Kapital was anderen hilft, damit zu produzieren und für andere Werte zu schaffen. Und das deutlich effektiver als durch Steuereintreibung und staatliche Umverteilung, weil markt- und damit bedarfsgesteuert. Beim Staat ist nämlich eine Wirtschaftsrechnung mangels Preisen nicht möglich, es müssen Trittbrettfahrer und Lobbyisten vorrangig bedient werden etc. Geld wird dort verschwendet. Wer im Markt Geld verschwendet und ineffizient produziert und sein Unternehmen führt, der verschwindet vom Markt und wird durch effizientere Unternehmer verdrängt. Der einzige der so willkürlich, korrupt und verschwenderisch handeln kann und sich das Einkommen einfach mit Gewalt nehmen kann...ist der Staat.
5. Auch wenn erben dem Nicht-Erben als ungerecht erscheinen mag, ist es das Recht des Vererbenden mit seinem (schon mal versteuerten) Geld zu machen was er will. Wäre das verboten, würde überschüssiges Geld am Lebensende oder vor Steuerzeiträumen einfach sinnlos verkonsumiert oder verschwendet, Substanz zerstört, Unternehmen aufgeteilt und verschleudert. Sozialismus führt immer zur wirtschaftlichen Katastrophe, mikro wie makroökonomisch.
6. Grundlegend gesagt, gibt es kein Recht darauf für niemanden, andere für das eigene Wohl arbeiten zu lassen. Niemand hat einen Anspruch darauf von anderen zwangsweise ernährt zu werden. Sklavenhaltung ist abgeschafft.
Es gibt einfach so viele Gründe, warum Sozialismus, Sozialdemokratie, Etatismus etc. bösartige, korrupte Müllsysteme sind, die abgeschafft gehören.