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Arbeiten und Lohnsklaverei

  • #6321 DerBaron 30 Dez. 2024, 16:39

    Zitat von: Aktivkohle

    Weißt du wie viel der Staat extra für solche Sozialleistungen zahlt? Irgendwas mit 100+ Milliarden €. Das würde uns schone entlasten, wenn das wegfiele
    Ja natürlich würde uns das entlasten. Das angeschlagene System der Rentenversicherung allerdings nicht, da gibt es andere Baustellen, da ist noch mehr in Schieflage.

  • #6322 rauchmeddler 1 Jan. 2025, 02:25

    15366cf98c1a700f.jpg

  • #6323 Karl Klammer 1 Jan. 2025, 02:28

    Übermenschen müssen erst am seggsten widder

  • #6324 Quasimodo 1 Jan. 2025, 08:14

    Bürgigeldler auch nicht am 6.1.

  • Mod/RDW
    #6325 Sylvester 1 Jan. 2025, 09:44

    Zitat von: Abschiebehauptmeister

    Übermenschen müssen erst am seggsten widder
    Da ist Heiligdreikönig. Ist das in Dunkeldeutschland kein Feiertag?

  • #6326 Quasimodo 1 Jan. 2025, 09:50

    Ist es doch nur in Bayern

  • #6327 Karl Klammer 1 Jan. 2025, 10:41

    Kannste mal sehen wie fleißig wir sind. Wir machen ned dauernd "öwöwöwö aber der Jesus oder wer hatte auch frei und deswechen kann ich jetzala ned abbeidne!".

  • #6328 Toonz 1 Jan. 2025, 10:59

    Oh Mann Weihnachten, Sylvester wieder rum, Montag gehts wieder malochen.

  • #6329 Karl Klammer 1 Jan. 2025, 11:04

    Einer muss ja die Politbonzen und neue Flüchtlingsheime bezahlen

  • #6330 Kontrollgreif aufn Jens 1 Jan. 2025, 12:02

    Wie schnell die Zeit rennt.
    Die letzten 8 Wochen auf Weihnachten und Urlaub gefreut und nun ist schon wieder alles um.
    Zum Glück muss ich erst Montag die ganzen Fratzen wieder im Büro sehen.

  • #6331 Klabauterbach 1 Jan. 2025, 17:08

    Zitat von: Kontrollgreif aufn Jens

    Wie schnell die Zeit rennt.
    Die letzten 8 Wochen auf Weihnachten und Urlaub gefreut und nun ist schon wieder alles um.
    Zum Glück muss ich erst Montag die ganzen Fratzen wieder im Büro sehen.
    Is leider wirklich so.

  • #6332 Babber Hausser 1 Jan. 2025, 17:13

    Zitat von: Kontrollgreif aufn Jens

    Wie schnell die Zeit rennt.
    Die letzten 8 Wochen auf Weihnachten und Urlaub gefreut und nun ist schon wieder alles um.
    Zum Glück muss ich erst Montag die ganzen Fratzen wieder im Büro sehen.

    Vielleicht am Montag direkt krank melden. iCh gLauB icH HAb CoROna

  • #6333 Der 19hundertnuller 1 Jan. 2025, 17:17

    Zitat von: Abschiebehauptmeister

    Übermenschen müssen erst am seggsten widder
    Laut nitzsche geht der übermensch aber gar nemmer abeitne sondern macht nur worauf er Lust hat,
    z.B. Wiggsdaddeln

  • #6334 Bachkippo 3 Jan. 2025, 09:26

    Zitat von: Quasimodo

    Aufgrund der Möglichkeit dass Loide das am Ende noch glauben, möchte ich hier mal kurz reinscheißen. Mit "eurer Arbeit" alleine wird niemand reich, außer der Staat. Der Unternehmer, Kapitalist etc. setzt die Arbeit ein (die ihm andere freiwillig, merkste den Gegensatz zum Staat und seinem Zwangsregime?, zur Verfügung stellen), um zusammen mit seinem vorher angesparten (=Verzicht auf Konsum im jetzt für späteren produktiven Einsatz zum Erzeugen weiterer Güter) Kapital und Boden Dinge herzustellen, die andere kaufen wollen. Und je erfolgreicher er das macht, um so reicher wird er. Umso mehr profitieren aber gleichzeitig (!) auch alle anderen, die wiederum billiger und besser konsumieren können und damit selbst reicher werden. Die marxistische Arbeitswerttheorie ist schon so oft wissenschaftlich widerlegt worden, ohne dass die Sozialisten jemals brauchbare Gegenargumente auf den Tisch gelegt hätten, aber sie taucht wie schlechte Faschingskostüme immer wieder auf. Kleine Erklärung für die Unbedarften: Wenn die Arbeit allein den Wert etwas hergestellten bestimmt, dann wäre ein aus Scheiße hergestellter Kuchen genauso viel wert, wie einer der aus Hefeteig hergestellt wurde. Ergalso: Die Arbeit hat genau den Wert, den sie subjektiv dem bietet, der für sie bezahlt. Unter anderem deshalb sind Mindestlöhne auch Schwachsinn. Zurück zum Thema: Von der Arbeit anderer profitiert niemals nur der Arbeitgeber einseitig auf Kosten der Arbeitnehmer. "Ausbeutung" existiert auf dem freien Markt nicht, denn die Arbeiter können jederzeit woanders hin gehen. Selbst in der Dritten Welt, denn die Alternative zum Sweatshop dort lautet Müllkippe oder Landwirtschaft, so wie bei uns vor 150 Jahren auch noch. Der einzige, der einseitig auf Kosten der anderen profitiert, also ausbeutet, ist der Staat. Und zwar durch Zwang.
    Ja Monopole und Oligopole quasi nicht existent, wa? Insbesondere Techkonzerne wie Meta, Apple, Microsoft zwingen einen schon heute je nach Branche und Lebensumständen deren Systeme zu nutzen...

  • #6335 Gelöschtes Mitglied 6221 3 Jan. 2025, 09:28

    Zitat von: Quasimodo

    Aufgrund der Möglichkeit dass Loide das am Ende noch glauben, möchte ich hier mal kurz reinscheißen. Mit "eurer Arbeit" alleine wird niemand reich, außer der Staat. Der Unternehmer, Kapitalist etc. setzt die Arbeit ein (die ihm andere freiwillig, merkste den Gegensatz zum Staat und seinem Zwangsregime?, zur Verfügung stellen), um zusammen mit seinem vorher angesparten (=Verzicht auf Konsum im jetzt für späteren produktiven Einsatz zum Erzeugen weiterer Güter) Kapital und Boden Dinge herzustellen, die andere kaufen wollen. Und je erfolgreicher er das macht, um so reicher wird er. Umso mehr profitieren aber gleichzeitig (!) auch alle anderen, die wiederum billiger und besser konsumieren können und damit selbst reicher werden. Die marxistische Arbeitswerttheorie ist schon so oft wissenschaftlich widerlegt worden, ohne dass die Sozialisten jemals brauchbare Gegenargumente auf den Tisch gelegt hätten, aber sie taucht wie schlechte Faschingskostüme immer wieder auf. Kleine Erklärung für die Unbedarften: Wenn die Arbeit allein den Wert etwas hergestellten bestimmt, dann wäre ein aus Scheiße hergestellter Kuchen genauso viel wert, wie einer der aus Hefeteig hergestellt wurde. Ergalso: Die Arbeit hat genau den Wert, den sie subjektiv dem bietet, der für sie bezahlt. Unter anderem deshalb sind Mindestlöhne auch Schwachsinn. Zurück zum Thema: Von der Arbeit anderer profitiert niemals nur der Arbeitgeber einseitig auf Kosten der Arbeitnehmer. "Ausbeutung" existiert auf dem freien Markt nicht, denn die Arbeiter können jederzeit woanders hin gehen. Selbst in der Dritten Welt, denn die Alternative zum Sweatshop dort lautet Müllkippe oder Landwirtschaft, so wie bei uns vor 150 Jahren auch noch. Der einzige, der einseitig auf Kosten der anderen profitiert, also ausbeutet, ist der Staat. Und zwar durch Zwang.
    Ich verstehe das alles was du über Kapitlismus sagst, ich bin selbst Unternehmer. Mir geht es aber darum, dass enttäuschte Neoliberale zu ihren Chefs gehen sollten und sagen sollten: hör mal zu, für mich lohnt es sich null Komma null 120% zu geben. Deshalb bekommst du das jetzt auch nicht mehr von mir. Du bekommst das was dir vertraglich zusteht und Ende.

  • #6336 Hagestolz 3 Jan. 2025, 09:42

    Zitat von: Stricher Gerd

    Hallo Leute,

    In meinem Buch "100 Karten über Rechtsextremismus" hab ich folgendes gelesen:

    Der häufigste Grund warum Menschen rechtsextrem werden ist weil sie vom neoliberalen Aufstiegsversprechen enttäuscht wurden. Das lautet bekanntlich: wer hart arbeitet wird mit sozialen Aufstieg belohnt. Leute die hart arbeiten und realisieren dass sie trotz dieser harten Arbeit niemals auch nur annähernd das erreichen werden was sie erwartet haben, verbittern, suchen in den schwachen den Schuldigen ("ohne die ganzen Flüchtlinge und Ukrainerschmarotzer hätte jeder deutsche ein Haus").

    Die Sache ist die: es ist vollkommen richtig dass die Rotgrüne Regierung nur unglaubliche Scheiße gemacht hat. Aber denkt mal rational darüber nach wer euch betrogen hat. Die Linken haben euch die Steuern erhöht und verschenken das Geld an faule Wichser. Ja. Aber: das sind doch peanuts über die wir hier sprechen. Ein paar Euro mehr im Monat Abgaben entscheiden nicht darüber ob ihr euch trotz harter Arbeit ein schönes Haus kaufen könnt oder nicht. Wer euch eigentlich verraten hat ist der Neoliberale Fabrikbesitzer. Der Elon Musk. Der Bill Gates. Der Donald Trump. Der wird mit eurer Arbeit so dermaßen reich dass er die halbe Welt kaufen kann, wenn er möchte. Er hat das Geld das ihr eigentlich bekommen müsstet.

    Aber egal. Denkt mal über diesen Zusammenhang nach: nicht eingelöstes Neoliberales Aufstiegsversprechen -> Rechtsextremismus. Und stellt euch mal ganz ehrlich die Frage woran es liegt dass ihr nicht das bekommt was ihr euch erhofft habt vom Leben.

    Das ist ein Teil des Problems. Hinzu kommt, dass Zugezogene die gleichen Rechte erhalten wie Indigene. Und mit Arbeit/ Faullenzen quasi auf dem gleichen Level landen wie jemand, der hier aufgewachsen ist (und dessen Familie seit Generationen hier lebt) und seit 20 Jahren schuftet und sich nichts, absolut gar nichts aufbauen konnte, weil Boden nun mal eine endliche Ressource ist und die gesamte Welt Zugriff auf unseren Boden hat.

    Kurz: Irgendwelche Zugezogenen aus Westasien oder so, die im Slum aufgewachsen sind, null Bildung haben, keinen Bock auf Integration haben, erhalten dieselben Rechte wenn sie es hierher geschafft haben, weil ein Einheimischer, dessen Vorfahren dieses Land hier aufgebaut haben mit Steuerabgaben und Fleiß.

    DAS ist die Ungerechtigkeit des 21. Jh. auf die unser Grundgesetz KEINE Antwort liefert aktuell. Und genau dieser Kulturkampf wird zum Bürgerkrieg führen. Merkel hat es 2005 (oder so) schon gesagt: Multikulti ist gescheitert. Ein Land mit 190 Nationalitäten, 100 Religionen, zehn Milliarden Ethnien lässt sich nicht regieren. Es braucht ein gemeinsames Verständnis von "Volk", ansonsten kannste den Nationalstaat in die Tonne kloppen. Dier Auflösungserscheinungen sind bereits sichtbar. Ich vergleiche unseren Staat mit dem Eisschild in Grönland. Es ist zwar viel Masse da, aber jeden Tag brechen kolossale Stücke ab. Für jeden gut sichtbar. Und irgendwann ist alles geschmolzen, wenn man nicht gegensteuert.

    Dieser Beitrag wurde von Hagestolz am 03.01.2025 09:58:15 bearbeitet.
  • #6337 Findus 3 Jan. 2025, 09:43

    "Ich bin selbst Unternehmer" alder, nach 5 Tagen traut er sich den Larp mal wieder, es glaubt dir immer noch keiner du kleiner Versager.



    Mit Timestamp, einfach original dasselbe.

  • #6338 Quasimodo 3 Jan. 2025, 09:43

    Zitat von: Bachkippo

    Ja Monopole und Oligopole quasi nicht existent, wa? Insbesondere Techkonzerne wie Meta, Apple, Microsoft zwingen einen schon heute je nach Branche und Lebensumständen deren Systeme zu nutzen...
    Wie ahnungslos biste im Grunde genommen?

    Der einzige Monopolist bzw. Kartellbetreiber ist der Staat. Alle privaten Unternehmen können nicht einfach so die Preise bestimmen wie sie wollen, niemand hindert dich daran, wo es aufgrund zu hoher Preise offene Gewinnmargen gibt selbst ein Unternehmen aufzumachen und in den Markt einzusteigen. Dann muss der "Monopolist", "Oligopolist" und "Kartellbetreiber" zwingend irgendwann die Preise senken, wenn du günstiger verkaufst. Kein Bock auf Windows? Benutz Mac oder Linux! Kein Bock auf iPhones? Kauf irgendein anderes Hendi. Kein Bock auf Amazon? Bestell bei otto.de. Kein Bock auf Coca-Cola? Trink Afri-Cola! Kein Bock auf Google-Suche, nutz bing oder yahoo! Wie zwingt dich Microsoft denn dazu Windows zu benutzen, Amazon, Google etc.? Alles Klischees aus der linken Mottenkiste, die Trampolinmädchen und Kinderbuchautoren glauben, aber keiner mit mehr als drei Hirnzellen. Der Markt reguliert sich immer selbst, die Profitmargen passen sich immer fortlaufend an die Konkurrenzsituation an und laufen auf ihr Optimum zu, was nur durch neue Innovationen unterbrochen wird. Jedenfalls er nicht durch staatliche Zwangseingriffe daran gehindert wird. Heutzutage gibt es praktisch auch kein Feld mehr, außer vielleicht im Hochtechnologiesektor bei Startups mit ganz neuen technischen Innovationen die noch keiner nachgemacht hat, wo ein Einstieg nicht möglich ist, externes Kapital existiert ebenfalls genug. Also gibt es keinen Grund, warum das nicht möglich sein sollte. Auf der anderen Seite hindert dich nur der Staat aktiv daran, alternative Leistungen in Anspruch zu nehmen, selbst ein Unternehmen aufzumachen in bestimmten Märkten, erlegt dir Einstiegs- und Betreiberschwellen wie irrsinnige Bürokratieauflagen, hohe Steuern, "Sozialabgaben", sonstige Abgaben, Produktionsbeschränkungen, Umwelt- und Arbeitnehmerschutzauflagen usw. so dass du in vielen Märkte wie Landwirtschaft, Industrie, kleine selbstständige Betriebe die tatsächlich vorhaben sich an die Regeln zu halten gar nicht mehr profitabel einsteigen oder überhaupt produzieren kann. Beim Staat ist das genau anders herum, er hilft niemanden sondern ist wie der fette Elefant im Porzellanladen, der bei jeder Umdrehung in dem trotteligen Versuch einen runtergeworfenen Teller aufzuheben, aus Blödheit, strukturellem Defizit, Unwissenheit und der wissenschaftlich bewiesenen Unfähigkeit des Staates, effizient zu wirtschaften, und teils auch aus Absicht selbstsüchtiger Politiker den nächsten Teller und das ganze Regal hinter ihm zerdeppert, bis irgendwann der Sozialismus komplett ist und die Regale leer sind.

    Zitat von: Stricher Gerd
    Ich verstehe das alles was du über Kapitlismus sagst, ich bin selbst Unternehmer. Mir geht es aber darum, dass enttäuschte Neoliberale zu ihren Chefs gehen sollten und sagen sollten: hör mal zu, für mich lohnt es sich null Komma null 120% zu geben. Deshalb bekommst du das jetzt auch nicht mehr von mir. Du bekommst das was dir vertraglich zusteht und Ende.
    Der Chef ist aber nicht der richtige Ansprechpartner dafür, sondern der der die Produktivität durch sinnlose Auflagen, Steuern, Markteingriffe etc. lähmt und behindert und dadurch die Arbeit weitgehend entwertet. Die Mär davon dass Unternehmer ungerechtfertigte Gewinne mit den armen Arbeitnehmern machen und das ja ach so ungerecht ist, ist einfach linker Schwachsinn. Der einzige der leistungslos Profite macht, und zwar durch Zwang (dem im Übrigen der einzelne niemals zugestimmt hat, sich unterdrücken und beherrschen zu lassen, just saying), ist...der Staat.

  • #6339 Hagestolz 3 Jan. 2025, 09:49

    Zitat von: Boehmat-Express

    Kann das Geheule echt nicht mehr hören.

    Der Wohlstand, den Arbeiter- oder Angestelltenfamilien in den 60er-80er Jahren sich aufbauen konnten, war fast immer auch mit Verzicht und hadder Abbeit verknüpft.
    Haus gekauft oder gebaut? 15 Jahre keinen Urlaub, Opel Kadett statt MB, Sonntagsausflug mit Thermoskanne und Stullen statt im Café einzukehren. Balg 2 trägt die Klamotten von Balg 1 auf, die von Omer gestrickt wurden. Auswärts essen? Schür Dich `nei. "Work-Life-Balance" haha, Überstunden kloppen, in der Freizeit noch nebenher schwarz arbeiten, und am Wohneigentum möglichst alles selbst machen. Fertigkeiten aneignen, üben.

    Heute:
    Paar Anekdoten von den lieben Kollegen. Im Office steht ein namhafter Vollautomat, aber den 6-Äuro-Kaffee von Starbucks gönnt man sich trotzdem 2-3x/Woche, der ist schließlich Menschenrecht. Kollege hat zwar eine gute Bohrmaschine, kann aber kein Regal anbringen, völlig hilflos und selbst seine Öide kann das nicht. Nettolohn bei dem ca. 2.500, da könnte man sparen. Stattdessen gehen diese Nullinger 3-4 die Woche mittags essen, 10% des Nettolohnes weg für Fast Food. 30.000 Äuro in zehn Jahren. Minimum zwei Fernreisen im Jahr, immer die aktuellsten Händys, Markenklamotten, Craft-Bier zum Feierabend. Überstunden auszahlen lassen? Neeee, lieber Freizeitausgleich.

    Kann man alles machen, wenn man Spaß daran hat ist das super, gönne ich jedem, wahrscheinlich sind die glücklicher.
    Aber dann bitte nicht jammern darüber, dass man sich die Anzahlung für den Hauskredit auch nach 20 Jahren nicht leisten kann.

    Verweis auf die Bosse geht immer fehl; es steht es jedem frei, sich selbständig zu machen und selbst Boss zu werden. Sind doch alle so kreativ, warum machen die das nicht, wenn da die Kohle winkt? Ach so, die Work-Life-Balance ma widder. Irgendwas ist immer.

    Ich sehe deine Punkte, da ist zu 100% auch was dran.
    Früher konnte aber eine LKW-Fahrer eine 4-Köpfige Familie alleine ernähren, sich einen BMW leisten und 1 Mal im Jahr nach Italien fahren und im Winter vielleicht dann mal in die Berge zum Ski fahren.
    Heute undenkbar.
    Früher war die endliche Ressource "Boden" auch besser verfügbar und man kam besser dran. Aufs Sparen gab es Zinsen von 5%, teilweise sogar 7%.
    Früher gab es Beamtenstellen wie Sand am Meer. Post, Telekom, Bundeswehr, Stadtwerke etc. War damals alles in Staatshand. Es hat da schon gereicht, wenn Männlein und Weiblein niedere Beamtenstellen abgriffen, um sich ein Eigenheim zu finanzieren.

    Ohne Erbe geht heutzutage absolut gar nichts mehr in diesem Land. Wenn man kein Erbe hat, müssen beide Akadmiker (oder Meister, Facharbeiter im Konzern oä.) sein, um sich auf dem Land ein Eigenheim leisten zu können.
    Es ist sicherlich nicht unmöglich. Aber ich denke schon, dass es deutlich schwerer geworden ist. Eben allein aufgrund der Tatsache, dass die Ressource "Boden" eben nicht unendlich bereitsteht und größtenteils vergeben ist. Hinzu kommen dank der Grünen viel zu viele Bauvorschriften, die alles unnötig verteuern. Haste damals auch nicht gehabt....

  • #6340 Quasimodo 3 Jan. 2025, 09:58

    Zitat von: Hagestolz

    Ich sehe deine Punkte, da ist zu 100% auch was dran.
    Früher konnte aber eine LKW-Fahrer eine 4-Köpfige Familie alleine ernähren, sich einen BMW leisten und 1 Mal im Jahr nach Italien fahren und im Winter vielleicht dann mal in die Berge zum Ski fahren.
    Heute undenkbar.
    Früher war die endliche Ressource "Boden" auch besser verfügbar und man kam besser dran. Aufs Sparen gab es Zinsen von 5%, teilweise sogar 7%.
    Früher gab es Beamtenstellen wie Sand am Meer. Post, Telekom, Bundeswehr, Stadtwerke etc. War damals alles in Staatshand. Es hat da schon gereicht, wenn Männlein und Weiblein niedere Beamtenstellen abgriffen, um sich ein Eigenheim zu finanzieren.

    Ohne Erbe geht heutzutage absolut gar nichts mehr in diesem Land. Wenn man kein Erbe hat, müssen beide Akadmiker (oder Meister, Facharbeiter im Konzern oä.) sein, um sich auf dem Land ein Eigenheim leisten zu können.
    Es ist sicherlich nicht unmöglich. Aber ich denke schon, dass es deutlich schwerer geworden ist. Eben allein aufgrund der Tatsache, dass die Ressource "Boden" eben nicht unendlich bereitsteht und größtenteils vergeben ist. Hinzu kommen dank der Grünen viel zu viele Bauvorschriften, die alles unnötig verteuern. Haste damals auch nicht gehabt....
    Beamtenstellen und willkürlich besser festgesetzte Zinsen sind auch nur schönere Symptome der selben Krankheit. Dadurch dass heute jeder 10-20 Jahre auf Schulen und Unis zubringt anstatt produktiv zu sein steigen die Zahlen der formal "qualifizierten" und du brauchst für ne poplige Verwaltungsausbildung oder Bürokauffrauausbildung auch schon ne gute mittlere Reife oder Abi. Besser werden die Jobs dadurch nicht erledigt, die Loide hocken nur länger in der "Bildung" rum. Dazu viele Rentner, die heute 20 Jahre Rente kriegen bis zum Abnippeln anstatt wie zu Bismarcks Zeitne, wo bei Renteneintritt das durchschnittliche Lebensalter schon erreicht war, dazu viele unqualifizierte und auf dem Arbeitsmarkt genetisch und kulturell bedingt weitgehend unbrauchbare Dritteweltmigranten, "Sozialsysteme" wie Bürgergeld, Wohngeld, AsylblG die Loide, jung und alt, aktiv daran hindern sich eine Ausbildung oder Beschäftigung zu suchen und gleichzeitig die Inflation hochtreiben. Wenn jeder vom Staat 1000 € geschenkt kriegt, dann steigen eben entsprechend die Preise an, damit gewinnst du gar nichts.

    Ist aber ein Mythos, dass man sich früher als Hilfsarbeiter immer überall ein Haus leisten konnte. Man war nur einen anderen Lebensstandard gewohnt und hatte oft mit der ganzen Familie darauf gespart, oft mit den Großeltern zusammen die mit eingezogen sind, viel Eigenleistung erbracht, und hatte andere Komfortansprüche als heute. Es kommt auch viel darauf an, wo das Haus steht. Durch Home Office und Selbstständigkeit, insbesondere im IT-Sektor, kann man heute wieder deutlich standortunabhängiger wohnen als früher, und muss nicht in die überfüllten beliebten Großstädte ziehen.